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Der Gesangverein „Westfalia“ Rhode lädt ein – Dorffest „Unter Adler und Eiche“

Es ist wieder soweit – am Freitag, 27. Juli findet das traditionelle Dorffest „Unter Adler und Eiche“ ab 19 Uhr in Rhode statt.
Unter der alten Eiche und dem schönen Kunstwerk zwischen Kirche und Schule in Rhode gibt es wieder kühles Pils, jede Menge andere leckere Getränke und natürlich für hungrige Mägen köstliche Spezialitäten vom Grill.Der Gesangverein „Westfalia“ Rhode lädt zu diesem gemütlichen Beisammensein alle Freunde des Vereins, natürlich alle Rhoder und ihre Gäste sowie hungrige und durstige Menschen, die Spaß am Feiern haben, ganz herzlich ein.

50. Rhoder Wandertreff

Die Teilnehmer der ersten Wanderung am 04.02.2014 in Sondern.

Die 50. Wanderung am 05.06.2018 fand erneut guten Zuspruch und bereitete den Teilnehmern sehr viel Spaß!

Bei der Runde „ums Dorf“ ergaben sich interessante Ausblicke auf den Heimatort, die für einige Wanderer neu waren.
Unterwegs gab es beim Dorfhaus Griesemert eine stärkende Rast
und zum Abschluss war Einkehr im „Kuckuck“ in Rhode, mit Grillen
und Musikeinlagen angesagt.

Die fröhliche Gruppe vor der Mietgaststätte „Kuckuck“ !

Alle Wanderfreunde zeigten sich sehr zufrieden und werden sich
noch gerne an diesen besonderen Tag erinnern.
Die nächste Wanderung wird (nach der Schützenfestpause) am
ersten Dienstag den 07. August stattfinden.

Annette Stuff ist neu im Vorstandsteam der Kreislandfrauen Olpe

Rhode ist seit Februar bei den Kreislandfrauen ganz präsent. Die Sprecherin des dreiköpfigen Vorstandsteam der Kreislandfrauen Olpe heißt Annette Stuff.  Sie möchte gern die Gelegenheit nutzen, die Arbeit der Landfrauen allen Rhodern vorzustellen. Vielleicht kann ich auf diesem Wege neue Mitglieder für die Landfrauen begeistern.

Wer wir sind und was wir wollen

Wir sind eine Interessensvertretung für Frauen im Kreis Olpe, Frauen aus der Landwirtschaft aber auch Frauen aus anderen Berufs- und Arbeitsfeldern.

Gründung: 18.11.48 im Gasthof Wilmes, Heggen
ab 2018 Vorstandsteam:
Annette Stuff, Maria Funke, Marianne Dümpelmann

Ehrenvorsitzende: Monika Börger
Geschäftsführung seit 1976 Margret Peine

Im KreislandFrauenverband Olpe sind 550 Frauen organisiert. Die Mitglieder kommen zu mehr als 57 % nicht aus der Landwirtschaft.

Das Ziel unseres Kreisverbandes ist es den ländlichen Raum zu erhalten, zu stärken und zu fördern durch:

  • Aktionen zur engagierten Interessensvertretung für Frauen im Kreis Olpe
  • Intensive Öffentlichkeitsarbeit zur Imagepflege und Verbraucheraufklärung
  • die Verbesserung der Ernährung von Schulkindern
  • ein vielfältiges Bildungsprogramm für unterschiedlichste Interessensgebiete und Altersgruppen zur:
    o Berufsbezogenen und persönlichen Weiterbildung.
    o Stärkung besonderer Fähigkeiten von Frauen.
    o Motivation zur aktiven Mitarbeit in agrar-, sozial-und gesellschaftspolitischen Bereichen.
    o Übernahme von Verantwortung für die Erhaltung des ländlichen Raumes und seiner kulturellen Werte.
    o Verbesserung der wirtschaftlichen Situation landwirtschaftlicher Betriebe.

Jede Frau im Kreis Olpe die unser Ziel unterstützt und unser Engagement fördert kann bei uns Mitglied werden.
Aktuelle Themen in überregionalen Seminaren des wllv sind gezielt auf die Interessen der Frauen in der Landwirtschaft ausgerichtet. Insbesondere das jährliche Bäuerinnenforum bietet eine ideale Plattform um sich über wichtige Fragen des Zeitgeistes grundlegend zu informieren. Zu diesem Treffen finden sich ca. 300 Frauen aus ganz Nordrhein-Westfalen ein; auch um ihre Erfahrungen auszutauschen und interessante Kontakte zu knüpfen.

Besonderheiten unseres Kreisangebotes:
Wir verfolgen das Ziel ein interessantes Programm für Alt und Jung zu bieten, dies wird umgesetzt in vielen Vorträgen, Seminaren, Kursen und Exkursionen mit einer breiten Angebotsvielfalt.

Dabei erfreuen sich besonderer Beliebtheit

  • Praktische Kurse
  • Aktuelle Gesundheitsthemen
  • Halbtages- und Tagesfahrten und die mehrtägigen Reisen
  • Das traditionelle Mitgliedertreffen an Fronleichnam zur Kontaktpflege und zur Unterhaltung bei Kaffee und Kuchen. Das Unterhaltungsprogramm wird von Mitgliedern oder von regionalen Mundwerkern, Schriftstellern und „Originalen“ gestaltet.
  • Unter dem Motto „bei uns auf’m Land“
    Wanderungen mit Besichtigungen von landwirtschaftlichen Betrieben und Unternehmen der Industrie oder regionale, kulturelle Besonderheiten.

Neue Bauplätze „in der Schlahe“

Kurz vor Ostern erreichte uns eine nicht so erfreuliche Nachricht aus dem Rathaus. In einem Schreiben teilte man uns mit, dass man das Gebiet in der Schlahe in ein Baugebiet umwandeln möchte, um die vielen Anfragen an Bauplätzen und Wohnungen
in Rhode gerecht zu werden. In dem Schreiben heißt es weiterhin, dass man ja seitens der Rhoder Bürger kein Interesse an der
Neugestaltung eines Dorfplatzes hätte und man sich somit entschieden hätte mehrere Bauplätze und ggf. eine Mehrfamilienhaus dort zu schaffen.

Ende April soll eine erste Bürgerversammlung stattfinden. Einzelheiten werden in Kürze bekannt gegeben.  Wir werden diese dann sofort auf unsere Internetseite veröffentlichen!

Für Rückfragen steht der Vorstand der Dorfgemeinschaft Rhode unter vorstand@dorfgemeinschaft-rhode.de zur Verfügung.

 

Frühjahrsputz in Rhode

Nach der tatkräftigen Unterstützung von vielen Rhodern im letzten Jahr wollen wir auch in diesem Jahr wieder einen Frühjahrsputz in Rhode durchführen.

Am Samstag, den 28. April ab 09.30 Treffen in der Dorfmitte

Ein neuer Anstrich für das Bushäuschen oder die Anschlagtafeln in der Dorfmitte, sowie bei Bänken. Gleichzeitig den Platz neben der Volksbank mal aufräumen, sowie einige weitere „Schandflächen“ beseitigen.

Bitte Werkzeuge und Hilfsmittel mitbringen, falls vorhanden!

Frühjahrskonzert des Musikvereins

Am Samstag den 24. März 2018  ab 19:00 Uhr kommen Krimi-Fans, und natürlich auch Blasmusik-Begeisterte, beim Frühjahrskonzert des MV Rhode voll auf ihre Kosten.

Das diesjährige Konzertprogramm ist auf ein kriminalistisches und spannendes Motto ausgerichtet, sodass die deutschen Krimi-Klassiker Derrick, Tatort und Ein Fall für Zwei erklingen, als auch internationale Filmmusiken wie „Es war einmal in Amerika“ und „Superman“ für Spannung sorgen werden. Zünftige Blasmusik wird es mit dem Euphoria-Marsch von Martin Scharnagl und dem Graf-Zeppelin-Marsch zu hören geben. Auch dekorativ bringen wir neue Impulse in die Schützenhalle – dazu hat sich die Verbrecherbande des Orchesters etwas Besonderes einfallen lassen… Der Kartenvorverkauf hat bereits begonnen!  Sie können die Eintrittskarte zum Konzert-Krimi für 8,- Euro bei allen aktiven Musikerinnen und Musikern sowie bei der Bäckerei Sangermann in Rhode erwerben.

Wir sehen und hören uns am 24. März!

Plattdeutsche Runde Rhode

Am Freitag den 02.03.2018 findet die vorerst letzte
„Plattdeutsche Runde“ statt.
Die Veranstaltung beginnt um 19:30 Uhr in der Schützen-
halle und wird sehr empfohlen; denn Fortsetzungspläne
gibt es derzeit nicht.

Großer Dank gebührt den bisherigen „Machern“,  insbe-
sondere Helmut Ochel und Rudolf Grebe, die seit fast
30 Jahren diese schöne Sache lebendig gehalten haben.

Jou Lühe, lotend uns dijsen Obend noch ens Spaß maken!

Einweihung Rhoder Kreuzweg am 09.03.2018

Das aus privater Initiative entstandene und von vielen Personen aus dem Dorf Rhode und Umgebung unterstützte Projekt „Kreuzweg“ ist fertiggestellt.

Die Dorfgemeinschaft Rhode freut sich über die Wiederbelebung des alten Kreuzweges und möchte hiermit alle Freunde und Helfer des Projekts zur offiziellen Einweihung des Kreuzwegs einladen.

Die Einweihung findet statt am 09.03.2018. Treffpunkt ist an der der Kirche um 17.00 Uhr.

Von dort aus beginnt die Begehung des Kreuzweges organisiert durch die Frauengemeinschaft und begleitet durch einen Geistlichen. Texte für Gebete und Lieder werden gestellt. Dauer des Kreuzgangs etwa 1 ½ Stunden.

Anschließend findet eine kleine Feierstunde im Vereinshaus des TuS Rhode statt. Hierzu lädt die Dorfgemeinschaft ebenfalls herzlich ein.

Hier einige weiterführende Informationen über den Kreuzweg in Rhode:

Der erste Kreuzweg von 1874
Der ehem. Pfarrer (1848-1859) von Rhode Joh.Jos. Schmidt, ab 1860 Kaplan in Kaunitz, hatte 1868 dem Landwirt Joh. Jos. Sondermann zu Niederstenhammer 580 Taler geliehen und die
Schuldscheine darüber der Kirche mit der Bedingung geschenkt, diese Gelder zur Errichtung eines Kreuzweges zu verwenden.
Ursprünglich hatte er an eine Ausführung in der Pfarrkirche gedacht, gab jedoch gerne auf Wunsch der Gemeinde und seines Nachfolgers (1872-1879) Pfarrer Joseph Cordes seine Zustimmung, ihn am nahegelegenen Berge anzulegen. (Der dadurch offensichtlich seinen heutigen Namen „Kreuzberg“ erhielt.)
Pfarrer Cordes konnte der bischöflichen Behörde Paderborn am 17. Juli 1874 schließlich berichten, dass die Stationshäuschen von den Rhoder Pfarrkindern ohne jede Vergütung fertiggestellt wurden.
Von der o.a. gestifteten Summe einschl. Zinsen, konnten das Material und die Reliefs, angefertigt und geliefert von Bildhauer Hellweg aus Paderborn, bezahlt werden. Die Einweihung erfolgte am 04.10.1874 durch Franziskanerpater Vincentius Halbfas, gebürtig aus Olpe. Schon damals spendeten die Kirchenvorstandsmitglieder Flucht aus Rhode (ehem. Hofeigentümer „Löer`s“) und Mund aus Hohl (heute Hof Stuff) jeweils einen Morgen Land mit der Maßgabe, diesen mit Fichten zu bepflanzen. Der Erlös daraus sollte in späterer Zeit der Unterhaltung des Kreuzweges dienen. Bis heute ist jedoch nicht festzustellen, ob dies jemals umgesetzt wurde. Im Zuge der Umsiedlungen aus dem Biggetal zwischen 1950 bis 1965 wurden fast alle Stationen bei der Bebauung des „Pastorsfeld“ entfernt oder verfielen mit der Zeit. Nur die erste Station „am Pfarrgarten“  Nähe der heutigen Turnhalle, blieb erhalten und wurde als Bildstock weiter gepflegt.

(o.a. Text z.T. nach Aufzeichnungen von Th. Bergmann und Hubert Kleine, sowie von Domkapitular A. Hirschmann Paderborn (1932)
überarbeitet u. ergänzt von Hans Werner Abel)

Der neue Weg
An Stelle der ehemaligen 14. Station wurde 1995 durch Initiative von Ortsvorsteher Hans Werner Abel ein ähnliches Häuschen zur Erinnerung an den alten Kreuzweg errichtet und zunächst als
Marienbildstock genutzt. Die Idee entstand, weil das Teil als Ausstellungsstück auf der Olper Bauausstellung „SÜBAU“ beim Ausbildungszentrum Bau aus Kreuztal erworben werden konnte.
Der damalige Leiter dieser Einrichtung Willi Faßnacht, hatte u.a. den Kauf angeregt. Schon damals wurde von einigen Bewohnern gewünscht, den Kreuzweg doch wieder komplett herzurichten.
Erste Anfragen beim im „Lehrbauhof Fellinghausen“ als Ausbilder tätigen Rhoder Thomas Rademacher ergaben, dass durchaus weitere Häuschen als „Schaustücke“ gebaut und zum „Materialpreis“ erworben werden könnten; denn üblicherweise werden die Stücke sonst abgebrochen und neu aufgearbeitet. Die „bekannten“ Schwierigkeiten bei Transport, Platzwahl und Aufstellung (siehe Station 14) führten aber dazu, dass zunächst keine Realisierung erfolgte.

Die Realisierung
Zu den damaligen Befürwortern gehörte insbesondere Wolfgang Bade, der hartnäckig den Gedanken weiter verfolgte und publik machte. Er fand schließlich viele Förderer, die entweder eine
ganze Station finanzieren oder einen entsprechenden Beitrag für
die Einrichtung eines neuen Kreuzwegs leisten wollten.
Über die genaue Wegeführung wurde in mehreren Zusammenkünften diskutiert zumal gute Barrierefreiheit allen Altersstufen die Nutzung ermöglichen sollte. Die zuletzt festgelegte Strecke wurde am 29.04.2015 unter großer Bürgerbeteiligung abgeschritten und für realisierbar befunden. Es folgten viele Gespräche mit privaten und öffentlichen Grundstücksbesitzern sowie der Stadt Olpe und der Rhoder Kirchengemeinde, die dann auch zum Erfolg führten.
Wolfgang Bade begann Mitte 2015 mit den Arbeiten (Standorte herrichten etc.)  und fand auch viele fleißige Helfer die sich beim Arbeitseinsatz beteiligten, oder auch sonst mit einbrachten. Besonderer Dank gebührt hier den Unterstützern, z.B: Johannes und Ralf Hachenberg, Hans Günter Huckestein, Thomas Rademacher, Fa. Forbis Rhode, Fa. Frank Clemens Bedachungen Olpe und vielen anderen.
Damit wurde es möglich, den neuen Kreuzweg ausschließlich aus privaten Mitteln einzurichten. Schon während der „Bauphase“ nutzten viele Rhoder den Weg zur Besinnung.  Die Frauen-gemeinschaft verlegte bereits ihren langjährig üblichen Karfreitagskreuzweg, der bisher über unterschiedliche Strecken führte, schon früh über den geplanten Weg. Die vom alten Kreuzweg übrig gebliebene „erste“ Station aus 1874 wurde nun zur zweiten und die 1995 errichtete „14.“ zur 13. Station, weil der neue Weg bei der Kirche beginnt und auf dem Friedhof endet.

Wolfgang Bade hatte die Idee, für die Stationsbilder Ablichtungen der Holzreliefs vom ehemaligen Kreuzweg aus der Pfarrkirche Rhode zu nutzen, die sich jetzt in der Filialkirche Maria-Hilf Sondern
befinden. Die Frauengemeinschaft übernahm die Finanzierung dieser Aktion. Willi Rüsche erstellte und bearbeitete maßgenau passende Bilder, die dann in die einzelnen Stationen eingefügt wurden.
Bereits am Karfreitag 2017 als noch nicht alles fertig war, aber alle Stationen standen, nahm schon eine besonders große  Schar Gläubiger am gemeinsamen Kreuzweg mit der Frauengemeinschaft teil. Das dies auch in Zukunft so angenommen wird, wünscht sich nicht nur Ideenverwirklicher Wolfgang Bade, sondern auch die Förderer und eine große Anzahl der Rhoder Bevölkerung.

Zitat Domkapitular A. Hirschmann Paderborn 1932: „Die Gemeindemitglieder von Rhode mögen beim Beten des
Kreuzweges ihre Wohltäter, die ihnen den Kreuzweg verschafft haben, nicht vergessen.“

Zusammengefasst u. dokumentiert im Februar 2018
Hans Werner Abel